Gute Nachrichten für ausländische Immobilieneigentümer in Spanien. Die Europäische Kommission hat Spanien erneut wegen der steuerlichen Behandlung von nichtansässigen Vermietern angesprochen. Laut Brüssel werden ausländische Eigentümer, die ihre Immobilien vermieten, seit Jahren im Vergleich zu spanischen Steuerpflichtigen steuerlich benachteiligt.
Wenn Spanien die Vorschriften anpassen muss, kann dies für Tausende ausländische Eigentümer zu einem erhebliche Steuerersparnis.
Was ist los?
Wenn ein in Spanien ansässiger Einwohner eine Wohnung zur dauerhaften Nutzung vermietet, kann er attraktive Steuervergünstigungen in Anspruch nehmen. Je nach Situation können die steuerpflichtigen Mieteinnahmen sogar um bis zu 901 TP3T reduziert werden.
Für Nichtansässige ist dies anders.
Ausländische Eigentümer die eine Immobilie in Spanien vermieten und Steuern über die Einkommensteuer für Nichtansässige (IRNR) zahlen), können diese reduzierungen derzeit nicht anwenden. Dies führt dazu, dass sie oft erheblich mehr Steuern auf dieselben Mieteinnahmen zahlen als ein Vermieter, der in Spanien lebt.
Nach Ansicht der Europäischen Kommission ist dies im Widerspruch zum europäischen Grundsatz des freien Kapitalverkehrs.
Warum greift die Europäische Kommission ein?
Die Europäische Kommission ist der Ansicht, dass Spanien ausländische Vermieter diskriminiert, indem es sie von Steuervergünstigungen ausschließt, die spanischen Einwohnern zur Verfügung stehen.
Bemerkenswert ist, dass Brüssel Spanien bereits 2019 auf diese Angelegenheit hingewiesen hat. Da seitdem keine Lösung gefunden wurde, hat die Kommission nun eine neue förmliche Mahnung verschickt.
Spanien hat zwei Monate Zeit, um die Gesetzgebung anzupassen oder eine überzeugende Antwort zu geben. Sollte dies nicht geschehen, kann die Angelegenheit schließlich dem Gerichtshof der Europäischen Union vorgelegt werden.
Was bedeutet das konkret für ausländische Eigentümer?
Die finanzielle Auswirkung kann groß sein.
Nehmen Sie ein Beispiel eines nicht-europäischen Eigentümers, der jährlich 15.000 € Mieteinnahmen aus einer Immobilie in Spanien erhält.
Nach den derzeitigen Vorschriften zahlt er etwa 3.600 € Steuern pro Jahr. Würden für ihn dieselben Steuervergünstigungen gelten wie für spanische Einwohner, könnte sich dieser Betrag auf nur noch einige hundert Euro verringern.
Auch für europäische Eigentümer kann eine mögliche Gesetzesänderung eine erhebliche Ersparnis bedeuten.
Es laufen noch weitere Verfahren
Dieser Fall steht nicht für sich allein. Spanische Gerichte verhandeln derzeit mehrere Verfahren bezüglich der steuerlichen Situation von Nicht-Ansässigen.
So wird auch vorgegangen über:
- die Abzugsfähigkeit von Kosten wie Wartung, Versicherungen und Finanzierungskosten;
- die unterschiedlichen Steuersätze für europäische und nicht-europäische Eigentümer;
- die Anwendung europäischer Rechtsvorschriften auf ausländische Immobilienbesitzer.
Dabei erhalten Nichtansässige immer häufiger Unterstützung sowohl von spanischen Gerichten als auch von europäischen Institutionen.
Was können Vermieter jetzt tun?
Voor buitenlandse eigenaren van Spaans vastgoed is dit een ontwikkeling die nauwlettend gevolgd moet worden.
Obwohl die Vorschriften noch nicht geändert wurden, kann eine zukünftige Entscheidung des Gerichtshofs oder eine Änderung der spanischen Gesetzgebung erhebliche Auswirkungen auf die Steuerlast auf Mieteinnahmen haben.
Eigentümer, die derzeit Mieteinnahmen erzielen, tun gut daran, ihre Steuererklärungen und mögliche Einspruchs- oder Rückerstattungsmöglichkeiten von einem Spezialisten prüfen zu lassen.
Schlussfolgerung
Der Druck aus Brüssel auf Spanien nimmt zu. Wenn es nach dem Willen der Europäischen Kommission geht, könnte die ungleiche steuerliche Behandlung ausländischer Vermieter bald ein Ende finden.
Für viele Eigentümer spanischer Immobilien wäre dies nicht nur eine Frage der Gleichbehandlung, sondern auch eine erhebliche Steuerersparnis.
DACASAS REAL ESTATE verfolgt diese Entwicklungen aufmerksam und hält Sie über unsere Website über alle wichtigen Änderungen für ausländische Immobilienbesitzer in Spanien auf dem Laufenden.